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NOVO ABRASIVE
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Schleifpapier P1000–P3000 fürs Auto: welche Körnung in welcher Stufe

Was jede Körnung von P1000 bis P3000 auf dem Lack tut, warum dieser Bereich nur Nassschliff ist, in welcher Reihenfolge man zum Polieren kommt und welche Fehler die Beschichtung verderben. Leitfaden vom Hersteller des wasserfesten Papiers.

Wasserfestes Schleifpapier NovoAbrasive SiC 230×280 mm in den Körnungen P600, P1000 und P2000

Für Holz und Spachtel ist P240 schon „fein“. Beim Autolack beginnt fein bei P1000: Ab dieser Körnung entfernt man Orangenhaut, Staub und Läufer, und man endet bei P2000–P3000, damit die Politur den Glanz endgültig herausholt. Wir erklären, was genau jede Nummer tut und wo ihr Platz in der Kette ist.

P1000 entfernt Orangenhaut, Läufer und Staub auf frischem Lack; P1500 nimmt die Riefen von P1000 weg; P2000 ist der letzte Schritt vor dem Polieren, danach holt die Politur die Spur vollständig heraus. P2500–P3000 braucht man nur für dunkle Farben und weiche Lacke, um das Polieren zu verkürzen. Wasserfestes Siliziumkarbid-Papier arbeitet in diesem Bereich nur nass.

Warum das Auto so feines Schleifpapier braucht

Die Klarlackschicht auf der Karosserie ist nur einige Dutzend Mikrometer dick. Jeder Fehler darin — ein Staubkorn im frischen Lack, ein Läufer an der Senkrechten, „Orangenhaut“, ein Waschkratzer — wird nicht durch Neulackieren beseitigt, sondern durch Abtragen einer mikrometerdünnen Schicht mit anschließendem Polieren. Dafür ist der Körnungsbereich P1000–P3000 da: Das Korn ist so fein, dass es Riefen hinterlässt, die die Polierpaste auf null bringt.

Typische Aufgaben in diesem Bereich:

Tabelle: Körnung → Aufgabe → nächster Schritt

KörnungWas sie auf dem Lack tutArbeitsweiseNächster Schritt
P600–P800Mattieren der alten Beschichtung zum Neulackieren, Beseitigen von Grundierungsfehlern, erste Stufe der ScheinwerferaufbereitungNass, auf dem KlotzP1000
P1000Orangenhaut, Läufer, Staub auf frischem Lack; Mattieren für die Spot-ReparaturNass, auf hartem Klotz für Läufer, auf weichem für OrangenhautP1500 oder P2000
P1500Entfernen der P1000-Riefen, feine KratzerNass, weicher Klotz oder Maschine mit ZwischenlageP2000
P2000Letzte Stufe vor dem Polieren: egalisiert die Riefen so weit, dass die Politur sie vollständig entfernt; ScheinwerferNass, ohne DruckSchleifpolitur
P2500–P3000Dunkle und schwarze Farben, weiche Lacke: feinere Spur, weniger Polieren und geringeres HologrammrisikoNass, Maschine mit weicher ZwischenlageFinishpolitur
Zur Norm
Die P-Nummer ist die Körnung nach der FEPA-P-Skala: Je größer die Zahl, desto feiner das Korn. Was die P-Nummern bedeuten und worin sie sich von der F-Skala für Scheiben unterscheiden — im Leitfaden„FEPA-Norm“.

Warum nur Nassschliff

Papier P1000 und feiner arbeitet mit Wasser — deshalb verwendet man in diesem Bereich wasserfestes Siliziumkarbid-Papier auf wasserfester Gewebeunterlage. (Trockene Folienscheiben P1500–P3000 für Exzenterschleifer sind eine eigene Technik mit eigenen Regeln.) Wasser leistet dreierlei auf einmal:

Dem Wasser einen Tropfen Spülmittel zugeben: Das Papier gleitet gleichmäßiger und setzt sich später zu. Das Wasser oft wechseln — schmutziges Wasser bringt den Schlamm auf die Oberfläche zurück.

Technik: Klotz, Hand oder Maschine

Beurteilen Sie die Oberfläche nach jeder Stufe: trocken wischen und schräg gegen das Licht betrachten. Das matte Feld muss gleichmäßig sein, ohne glänzende „Inseln“ — das sind Spuren eines noch nicht entfernten Fehlers.

Häufige Fehler

Wasserfestes Papier NovoAbrasive

Für die Autoreparatur fertigt NovoAbrasive wasserfestes Siliziumkarbid-Schleifpapier in Bögen 230×280 mm in den Körnungen P600, P800, P1000 und P2000 — in Packungen zu 50 Bogen. Die wasserfeste Gewebeunterlage hält langes Arbeiten mit Wasser aus und delaminiert nicht. Ein Bogen lässt sich bequem in Viertel für den Klotz schneiden.

Eigene Seiten mit Tipps zu jeder Körnung: Schleifpapier P1000 und Schleifpapier P2000. Die Körnungen P1500 und P2500–P3000 gibt es derzeit nicht in der Bogenreihe: In der Praxis geht man von P1000 direkt auf P2000 und dann zur Polierpaste.

Häufig gestellte Fragen

Kann man nach P1000 direkt polieren?

Ja, aber die P1000-Riefen sind tief: Das Polieren dauert deutlich länger, mit Überhitzung des Lacks und Hologrammgefahr. Die Standardkette ist P1000 → P2000 → Schleifpolitur.

P2000 oder P3000 vor dem Polieren?

Für die meisten Farben und Lacke reicht P2000. P3000 nimmt man für Schwarz und dunkle Farben sowie weiche Lacke, wo jede Riefe sichtbar ist: Die Spur danach ist feiner, und die Politur hat weniger zu tun.

Schleift man mit P1000-Papier trocken?

Nein. Wasserfestes P1000-Papier ist für den Nassschliff ausgelegt: Wasser spült den Schlamm aus und kühlt den Lack. Trocken setzt sich das Korn nach wenigen Zügen zu und hinterlässt Kratzer.

Wie entfernt man einen Lackläufer?

Vollständig trocknen lassen, die Spitze des Läufers mit hartem Klotz und P800–P1000 nass abtragen, die Fläche mit P2000 egalisieren und polieren. Nur am Fehler selbst arbeiten, ohne die Zone auszuweiten.

Welches Schleifpapier für die Scheinwerferaufbereitung?

Die vergilbte Schicht wird mit P600–P800 nass abgetragen, dann mit P1000 und P2000 egalisiert, danach mit Politur poliert. Ist der Scheinwerfer nur leicht matt, beginnen Sie gleich mit P1000.

Wasserfestes Schleifpapier NovoAbrasive

Bögen 230×280 mm mit Siliziumkarbid, P600–P2000, Packungen zu 50 Bogen. Großhandelspreise vom Hersteller.

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