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oSa (Organisation für die Sicherheit von Schleifmitteln)

Die internationale Organisation für die Sicherheit von Schleifmitteln wurde im Jahr 2000 in Bonn gegründet. Mit über 60 zertifizierten Herstellern weltweit tragen rund 70 % der auf dem Markt befindlichen Schneid- und Schleifwerkzeuge das oSa-Zeichen. Das System basiert auf drei europäischen Normen: EN 12413, EN 13236 und EN 13743.

Die oSa (Organisation für die Sicherheit von Schleifmitteln) ist eine internationale Organisation für die Sicherheit von Schleifmitteln, die im Jahr 2000 in Bonn gegründet wurde. Das oSa-Zeichen ist eine international geschützte Marke und ein Symbol für höchste Sicherheit von Schleifwerkzeugen. Weltweit sind heute über 60 zertifizierte Hersteller berechtigt, dieses Zeichen auf ihren Produkten zu verwenden, und rund 70 % der auf dem Markt befindlichen Trenn- und Schleifwerkzeuge tragen das oSa-Zeichen. Das Zertifizierungssystem basiert auf drei europäischen Normen – EN 12413, EN 13236 und EN 13743–, die die strengsten Anforderungen an die Sicherheit von Schleifmitteln festlegen.

Wichtigste Fakten

2000
Gründungsjahr
60+
Zertifizierte Hersteller
~70%
Marktanteil von Markenprodukten
EN 12413
EN 13236, EN 13743
Bonn
Hauptsitz, Deutschland
Parameter Wert
Vollständiger NameOrganisation für die Sicherheit von Schleifmitteln
Gründungsjahr2000
HauptsitzOxfordstraße 8, 53111 Bonn, Deutschland
Zertifizierte Hersteller60+
Marktanteil von Markenprodukten~70 % der Schneid- und Schleifwerkzeuge
Grundlegende StandardsEN 12413, EN 13236, EN 13743
ZeichenstatusInternational geschützte Marke
MissionAbrasivschutz – jeden Tag, überall
Geografische Verteilung der MitgliederEuropa, Asien, Naher Osten, Amerika

Diese Zahlen sprechen für sich. Was als Gruppe europäischer Hersteller begann, hat sich in über einem Vierteljahrhundert zu einer globalen Autorität im Bereich der Sicherheit von Schleifwerkzeugen entwickelt.

Die Geschichte von oSa: Warum die Welt ein einheitliches Sicherheitszeichen für Schleifmittel brauchte

Eine Schleifscheibe, die sich mit 80 m/s dreht, schleudert beim Bruch Splitter mit einer Geschwindigkeit von 288 km/h umher – schneller als ein Formel-1-Wagen auf einer Geraden. Deshalb ist die Sicherheit beim Umgang mit Schleifmitteln von höchster Dringlichkeit.

Problem: unsichere Produkte auf dem europäischen Markt

Ende der 1990er-Jahre stand der europäische Schleifmittelmarkt vor einem gravierenden Problem. Handelsliberalisierung und Produktionsglobalisierung führten zu einer Flut billiger, nicht zertifizierter Schleifmittel auf dem europäischen Markt. Schleifscheiben und Trennscheiben, die ohne angemessene Qualitätskontrolle hergestellt wurden, wurden zu Dumpingpreisen verkauft und fanden Abnehmer.

Die Gefährlichkeit solcher Produkte ist kaum zu überschätzen. Eine Schleifscheibe erreicht im Betrieb eine Kreisgeschwindigkeit von bis zu 80 m/s. Bricht eine minderwertige Scheibe, fliegen ihre Bruchstücke mit einer Geschwindigkeit von etwa 288 km/h umher. Diese enorme kinetische Energie kann zu tödlichen Verletzungen des Bedieners und anderer Personen führen. Statistiken zu Arbeitsunfällen Ende der 1990er-Jahre verzeichnen einen Anstieg der Unfälle mit minderwertigen Schleifwerkzeugen.

Paradoxerweise gab es damals kein universelles Sicherheitszeichen speziell für Schleifmittel. Das GS -Zeichen (Geprüfte Sicherheit) gilt nur für gebrauchsfertige Produkte, während ein Schleifwerkzeug ein Bauteil ist, das an einer Werkzeugmaschine oder einem Handgerät montiert wird. Die CE- Kennzeichnung gilt nicht für Schleifmittel, da diese nicht unter die EU-Maschinenrichtlinie fallen. ISO- Normen zertifizieren Managementsysteme von Unternehmen, nicht spezifische Produkte.

Dies hinterließ eine gravierende Lücke im Verbraucherschutz. Verbraucher – ob professionelle Metallbearbeiter, Bauarbeiter oder Kfz-Mechaniker – hatten keine verlässliche Orientierungshilfe bei der Auswahl sicherer Schleifmittel. Verantwortungsbewusste Hersteller verloren Marktanteile an Anbieter billiger und unsicherer Produkte. Die Branche brauchte dringend eine Lösung.

Wichtige Entwicklungsmeilensteine

1990er Jahre
Eine Flut billiger, nicht zertifizierter Schleifmittel überschwemmt den europäischen Markt. Die Zahl der Unfälle durch die Zerstörung minderwertiger Schleifscheiben steigt. Die GS-, CE- und ISO-Prüfzeichen gelten nicht für Schleifwerkzeuge.
2000
oSa wurde in Bonn gegründet. Ein Zusammenschluss verantwortungsbewusster Hersteller aus verschiedenen europäischen Ländern gründete eine Organisation mit dem alleinigen Ziel, die Sicherheit von Schleifmitteln zu gewährleisten. Dabei entstand die international geschützte Marke oSa.
2000–2010
Wachstum und Expansion. Hersteller aus der Türkei, Israel und mehreren asiatischen Ländern schließen sich der Organisation an. Das oSa-Zeichen wird zum globalen Standard für Qualität und Sicherheit. Entwicklung und Verbesserung von sieben Zertifizierungskriterien.
2010–2025
Weltweite Anerkennung. Über 60 zertifizierte Hersteller weltweit. Rund 70 % der auf dem Markt befindlichen Schneid- und Schleifwerkzeuge tragen das oSa-Prüfzeichen. Die Organisation entwickelt sich zu einer international anerkannten Autorität im Bereich der Werkzeugsicherheit.

Im Jahr 2000 beschloss eine Gruppe verantwortungsbewusster Schleifmittelhersteller aus mehreren europäischen Ländern, aktiv zu werden. Sie schlossen sich zusammen, um eine Organisation zu gründen, deren einziges Ziel es war, die Sicherheit von Schleifmitteln auf dem Markt zu gewährleisten. So entstand oSa – die Organisation für die Sicherheit von Schleifmitteln.

Das erklärte Ziel der Gründer war klar und kompromisslos: ein klares Signal gegen minderwertige und unsichere Produkte zu senden. Die Organisation hatte es sich nicht zur Aufgabe gemacht, die Interessen großer Hersteller zu vertreten oder Handelsbarrieren zu errichten. Ihre Mission war von Anfang an auf die Sicherheit der Endverbraucher ausgerichtet.

Als Hauptsitz wurde Bonn, eine Stadt im Westen Deutschlands, gewählt. Diese Wahl war kein Zufall. Bonn ist Sitz des VDS (Verband Deutscher Schleifmittelwerke), einer der ältesten und angesehensten Branchenorganisationen weltweit.

Von einer europäischen Initiative zur globalen Anerkennung
Die Organisation begann mit einer kleinen Anzahl europäischer Produzenten, hauptsächlich aus Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich. Der Ruf und die Autorität des Zertifizierungssystems zogen jedoch schnell die Aufmerksamkeit von Produzenten aus anderen Regionen der Welt auf sich. Heute sind es über60 zertifizierte HerstellerWeltweit besitzen Unternehmen das Recht, die Marke oSa zu verwenden. Dies sind Firmen aus Europa, Asien (China, Südkorea, Thailand, Indien), dem Nahen Osten (Israel) und Amerika (Mexiko).

Die Mission von oSa: Sicherheit jeden Tag, überall

Die Kernmission der Organisation ist unmissverständlich formuliert: „Die Arbeit mit Schneid- und Schleifwerkzeugen sicherer machen – jeden Tag, überall.“ Diese Formel beinhaltet zwei Schlüsselelemente: Konstanz („jeden Tag“) und Universalität („überall“). Sicherheit darf nicht nur sporadisch gewährleistet sein – sie muss bei jeder Werkzeugnutzung in jedem Land der Welt sichergestellt sein.

Um diese Mission zu erfüllen, erfüllt oSa drei Hauptfunktionen:

Es ist von grundlegender Bedeutung zu verstehen, dass das oSa-Zeichen nicht nur ein Etikett ist, das ein Hersteller nach einer einmaligen Prüfung auf seine Produkte aufbringt. Dahinter steht ein aktives System aus regelmäßigen Audits, unabhängigen Produkttests und kontinuierlicher Produktionsüberwachung. Ein Hersteller, dem die Berechtigung zur Verwendung des oSa-Zeichens erteilt wurde, unterliegt der ständigen Aufsicht der Organisation.

Die Nutznießer dieses Systems sind letztendlich die Arbeiter – Metallarbeiter, Bauarbeiter, Kfz-Mechaniker und alle Fachleute, die täglich mit Schleifwerkzeugen arbeiten. Für sie bedeutet das oSa-Zeichen auf einer Schleifscheibe oder Trennscheibe, dass das Produkt umfassend geprüft wurde und strengste Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Drei EN-Normen – die Grundlage der oSa-Sicherheit

Das oSa-Zertifizierungssystem basiert auf drei harmonisierten europäischen Normen, die vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) entwickelt wurden. Jede dieser Normen deckt eine bestimmte Kategorie von Schleifwerkzeugen ab und legt spezifische Anforderungen an deren Sicherheit, Kennzeichnung und Prüfverfahren fest.

EN 12413 — gebundene Schleifmittel

EN 12413 ist von den dreien die wohl wichtigste, da sie die am weitesten verbreitete und potenziell gefährlichste Kategorie von Schleifwerkzeugen abdeckt – gebundene Schleifmittel. Dazu gehören Schleifscheiben, Trennscheiben, Schleifstifte, Schleifscheibensegmente und andere Werkzeuge, bei denen das Schleifkorn mit einem Bindemittel (Keramik, Bakelit oder einem anderen) verbunden ist.

Die Anforderungen der Norm umfassen mehrere kritische Sicherheitsparameter. An erster Stelle steht die Festigkeit des Produkts – die Fähigkeit, Zentrifugalkräften bei der Betriebsdrehzahl standzuhalten. Die Norm legt einen Sicherheitsfaktor von 1,73 für die Berstgeschwindigkeit fest. Das bedeutet, dass die tatsächliche Zerstörungsgeschwindigkeit des Rades mindestens 1,73-mal höher sein muss als die maximale Betriebsdrehzahl. Beträgt die Betriebsdrehzahl des Rades beispielsweise 80 m/s, muss es einer Geschwindigkeit von mindestens 138,4 m/s standhalten, ohne zu brechen.

Neben der Festigkeit regelt die Norm EN 12413 auch Anforderungen an Abmessungen, Toleranzen, Unwucht und Produktkennzeichnung. Besonderes Augenmerk legt die Norm auf die Lagerfähigkeit von mit Bakelit (Kunstharz) gebundenen Schleifwerkzeugen – die maximale Lagerfähigkeit beträgt 3 Jahre ab Herstellungsdatum.

EN 13236 — Superabrasive

Die Norm EN 13236 gilt für Werkzeuge, die mit superharten Schleifmitteln – Diamant und kubischem Bornitrid (CBN) – arbeiten. Es handelt sich dabei um hochpräzise Spezialwerkzeuge, die in anspruchsvollsten Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und Elektronik eingesetzt werden.

Diamant- und CBN-Werkzeuge arbeiten unter extremen Belastungen und erfordern besondere Sicherheitsvorkehrungen. Die Norm EN 13236 legt Anforderungen an die Korngröße des Schleifmittels, den Verschleiß, die Standzeit und die allgemeine Produktsicherheit fest.

EN 13743 — beschichtete Schleifmittel

Die dritte Norm, EN 13743, behandelt Schleifwerkzeuge mit flexiblem Träger, die für eine bestimmte Betriebsgeschwindigkeit ausgelegt sind. Zu dieser Kategorie gehören Fächerscheiben, Faserscheiben und andere Produkte, bei denen das Schleifkorn auf einem flexiblen Träger aufgebracht ist.

Diese Werkzeuge werden häufig in Winkelschleifern eingesetzt und sind hohen Belastungen bei hohen Drehzahlen ausgesetzt. Die Norm EN 13743 legt Anforderungen an die Festigkeit der flexiblen Basis, die Korngröße, die Lebensdauer und die Sicherheit bei Betriebsdrehzahlen fest.

Standard Anwendungsbereich Produktbeispiele Wichtigste Anforderungen
EN 12413 Gebundene Schleifmittel Schleifscheiben, Trennscheiben, Kegel, Segmente Festigkeit, Berstgeschwindigkeit (Koeffizient 1,73), Kennzeichnung nach EN ISO 7010, Ausgewogenheit, Haltbarkeit
EN 13236 Superabrasive Diamant- und CBN-Werkzeuge Korngröße, Verschleißfestigkeit, Standzeit, Sicherheit bei der Hochpräzisionsbearbeitung
EN 13743 Schleifmittel mit flexiblem Rücken Fächerscheiben, Faserscheiben Grundfestigkeit, Korngröße, Lebensdauer, Widerstandsfähigkeit gegen seitliche Belastungen

Zusammen decken diese drei Normen nahezu das gesamte Spektrum der in Industrie und Bauwesen eingesetzten Schleifmittel ab. Die Normen selbst sind jedoch nur formale Anforderungen. Ihre praktische Umsetzung wird durch das oSa-Zertifizierungsverfahren sichergestellt, das sieben Sicherheitskriterien umfasst.

Wie die oSa-Zertifizierung funktioniert – 7 Sicherheitskriterien

Das oSa-Zertifizierungsverfahren ist keine formale „Abhakprüfung“. Es handelt sich um eine umfassende Bewertung des Herstellers anhand von sieben Schlüsselkriterien, die allesamt vollständig erfüllt sein müssen.

1. Freiwillige Verpflichtung des Herstellers

Das erste und grundlegende Kriterium ist die freiwillige Verpflichtung des Herstellers zur Einhaltung der OSA-Standards. Dies ist keine gesetzliche Vorgabe, sondern eine bewusste Entscheidung des Unternehmens. Der Hersteller unterzeichnet eine formelle Verpflichtungserklärung, höchste Sicherheitsstandards für seine Produkte zu gewährleisten und alle erforderlichen Prüfungen zuzulassen.

Die Freiwilligkeit dieser Verpflichtung ist ein entscheidender Punkt. Sie bedeutet, dass zertifizierte Hersteller von Anfang an motiviert sind, Sicherheit zu gewährleisten und nicht nur formale Anforderungen zu erfüllen. Dadurch entsteht eine Sicherheitskultur, nicht eine Kultur der bloßen Einhaltung von Vorschriften.

2. Interne Testeinrichtungen

Das zweite Kriterium verlangt vom Hersteller, dass er über eigene Prüfeinrichtungen verfügt. Dies bedeutet, dass er zertifizierte Geräte zur Durchführung aller notwendigen Prüfungen besitzen muss: Berstgeschwindigkeitsprüfungen, Seitenlastprüfungen, Unwuchtmessungen und die Prüfung weiterer Parameter.

Neben der Ausrüstung muss der Hersteller über qualifiziertes Personal verfügen, das Prüfungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren kann. Dies gewährleistet eine kontinuierliche Qualitätskontrolle nicht nur während der Zertifizierung, sondern auch im täglichen Produktionsprozess.

3. Zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

Das dritte Kriterium ist das Vorhandensein eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems (QMS). In der Regel handelt es sich dabei um ein System, das der ISO 9001 oder vergleichbaren Normen entspricht. Das System muss dokumentiert sein und alle Phasen des Produktionsprozesses abdecken – von der Wareneingangskontrolle der Rohstoffe bis zum Versand der Fertigprodukte.

4. Unabhängige Produktprüfung

Das vierte Kriterium ist die unabhängige Prüfung des Produkts. Dazu werden Produktproben an ein akkreditiertes Drittlabor gesendet, das umfassende Prüfungen gemäß der geltenden EN-Norm durchführt. Die Ergebnisse dieser unabhängigen Prüfung bestätigen objektiv die Konformität des Produkts mit den Sicherheitsanforderungen.

Unabhängige Prüfungen beseitigen Interessenkonflikte: Der Hersteller kann die Ergebnisse seiner eigenen Tests nicht manipulieren. Das externe Labor hat kein finanzielles Interesse an einem positiven Ergebnis und orientiert sich ausschließlich an den Anforderungen der Norm.

5. Externe Sicherheitsaudits

Das fünfte Kriterium umfasst die Durchführung externer Sicherheitsaudits. OSA-Auditoren (oder autorisierte Organisationen) inspizieren Produktionsstätten und bewerten die Übereinstimmung der tatsächlichen Prozesse mit den festgelegten Verfahren. Das Audit umfasst Produktionsanlagen, Lagerbedingungen für Rohstoffe und Fertigprodukte, das Qualitätsmanagementsystem und die Qualifikation des Personals.

Externe Audits werden nicht nur einmalig bei der Erstzertifizierung durchgeführt, sondern regelmäßig. Dies gewährleistet die Kontinuität der Kontrolle und verhindert, dass der Hersteller die Standards nach Erhalt des Zertifikats senkt.

6. Regelmäßige Produktionsüberwachung

Das sechste Kriterium – die regelmäßige Produktionsüberwachung – ergänzt externe Audits. Im Rahmen der Überwachung werden Parameter der Produktionsverfahren, Ergebnisse laufender Prüfungen sowie Statistiken zu Mängeln und Reklamationen erfasst. Die Überwachung ermöglicht es, negative Entwicklungen zu erkennen, bevor sie zur Freigabe gefährlicher Produkte führen.

Häufigkeit und Umfang der Überwachung werden auf Grundlage der Risikobewertung und der bisherigen Erfahrung des Herstellers festgelegt. Neue oder weniger erfahrene Hersteller können häufigeren Kontrollen unterliegen.

7. Produktrückverfolgbarkeit

Das siebte Kriterium ist die vollständige Rückverfolgbarkeit der Produkte zum Hersteller. Jedes Produkt mit dem oSa-Zeichen muss identifizierbar sein: Die Kennzeichnung auf dem Produkt selbst muss es ermöglichen, den Hersteller, das Herstellungsdatum, die Charge und weitere wichtige Parameter zu bestimmen.

Die Rückverfolgbarkeit ist für die Untersuchung von Vorfällen unerlässlich. Wenn ein Schleifwerkzeug während des Gebrauchs bricht, ermöglicht ein Rückverfolgbarkeitssystem die schnelle Identifizierung des Herstellers, der Charge und des potenziellen Ausmaßes des Problems. Es bietet zudem die Grundlage für einen gegebenenfalls notwendigen Rückruf fehlerhafter Produkte.

Wichtig
Nach erfolgreicher Erfüllung aller sieben Kriterien ist der Hersteller berechtigt, das oSa-Zeichen auf seinen Produkten anzubringen.bedeutet nichtDie oSa-Organisation übernimmt die Verantwortung für die gekennzeichneten Produkte. Die Verantwortung für die Sicherheit und Qualität der Produkte liegt jedoch weiterhin ausschließlich beim Hersteller. Das oSa-Zeichen bestätigt, dass der Hersteller geprüft wurde und alle notwendigen Voraussetzungen für die Herstellung sicherer Produkte erfüllt.

Prüfmethoden für die Sicherheit von Schleifmitteln

Die theoretischen Anforderungen der EN-Normen werden durch spezifische Prüfverfahren in die Praxis umgesetzt. Betrachten wir drei Schlüsselprüfungen, die die Grundlage des Sicherheitsprüfsystems für Schleifwerkzeuge bilden.

Test der Burst-Geschwindigkeit

Der Zugversuch ist der wichtigste und aussagekräftigste Sicherheitstest für Schleifwerkzeuge. Das Verfahren ist im Wesentlichen einfach: Das Prüfprodukt wird in einer Spannvorrichtung einer speziellen Prüfmaschine fixiert, anschließend wird die Drehzahl kontinuierlich erhöht, bis es zum Bruch kommt.

Das Produkt muss einer Mindestbruchgeschwindigkeit von mindestens dem 1,73-Fachen der Betriebsgeschwindigkeit standhalten, ohne zu versagen. Der Faktor 1,73 (√3) stellt eine dreifache Reserve an kinetischer Energie dar, da die Energie proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit ist. Die Geschwindigkeit, bei der der Bruch auftrat, wird automatisch vom Steuerungssystem der Prüfmaschine erfasst und aufgezeichnet.

Typischerweise wird ein Produkt nach einem Zugversuch vollständig zerstört und ist nicht mehr verwendbar. Das bedeutet, dass für jeden Test eine Produktprobe „geopfert“ werden muss. Die Tests werden an einer statistisch repräsentativen Stichprobe jeder Produktionscharge durchgeführt.

Seitenlasttest

Der Seitenlasttest bewertet die Widerstandsfähigkeit eines Schleifwerkzeugs gegenüber Kräften, die senkrecht zur Rotationsachse wirken. Solche Belastungen treten im realen Betrieb auf, wenn der Bediener eine Kraft nicht exakt in der Rotationsebene der Scheibe ausübt.

Während des Tests wird eine Querkraft auf das rotierende Werkstück ausgeübt, die schrittweise erhöht wird. Die maximale Querbelastung, die das Werkstück ohne Bruch oder kritische Verformung aushält, wird erfasst. Dieser Test ist besonders wichtig für dünne Trennscheiben, die im Betrieb erheblichen Biegebelastungen ausgesetzt sein können – beispielsweise beim Verklemmen im Schnitt oder beim Schleifen.

Biege- und Scherprüfung

Der Biege- und Scherversuch bewertet die strukturelle Integrität eines Schleifwerkzeugs unter kombinierter Belastung. Im Gegensatz zum Weiterreißversuch, der Zentrifugalkräfte simuliert, und dem Querkraftversuch, der Querkräfte simuliert, bildet dieser Versuch ein komplexeres Belastungsmuster nach.

Die Testergebnisse ermöglichen die Beurteilung der Bindungsqualität, der Gleichmäßigkeit der Schleifkornverteilung und des Fehlens verdeckter Strukturfehler im Produkt. Die komplexe Belastung macht diesen Test besonders empfindlich gegenüber Abweichungen von der Fertigungstechnologie: falsche Brenntemperatur, Mischungsungleichmäßigkeit, Lufteinschlüsse in der Scheibendicke.

Umfassende Überprüfung
Die Kombination der drei beschriebenen Prüfmethoden ermöglicht eine umfassende Bewertung der Sicherheit eines Schleifwerkzeugs. Der Zugversuch prüft die Beständigkeit gegen Zentrifugalkräfte, der Querkraftversuch die Beständigkeit gegen Querkräfte und der Biege- und Scherversuch die Beständigkeit gegen kombinierte Belastungen und verdeckte Strukturfehler.

Warum ist das oSa-Zeichen für den Käufer wichtig?

5 Vorteile eines zertifizierten Werkzeugs

Für den Käufer von Schleifwerkzeugen – ob Einkaufsfachmann eines Großunternehmens oder Einzelhandwerker – bietet das oSa-Zeichen fünf konkrete Vorteile:

So erkennen Sie das oSa-Zeichen auf Produkten

Das oSa-Zeichen wird direkt auf das Schleifwerkzeug aufgebracht – entweder auf dessen Oberfläche (durch Bedrucken oder Prägen) oder auf einem am Produkt angebrachten Etikett. Das Zeichen befindet sich auch auf der Produktverpackung.

Bei der Auswahl eines Schleifwerkzeugs sollte der Käufer auf das Vorhandensein des oSa-Zeichens achten. Zur weiteren Überprüfung kann der Hersteller anhand der offiziellen Liste zertifizierter Unternehmen auf der Website osa-abrasives.org überprüft werden. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert und enthält aktuelle Informationen zu allen Unternehmen, die zur Verwendung des oSa-Zeichens berechtigt sind.

Warum GS, CE und ISO oSa nicht ersetzen

Oft stellt sich die Frage: Warum ist eine separate oSa-Zertifizierung erforderlich, wenn es doch die weithin bekannten GS-, CE- und ISO-Zeichen gibt? Die Antwort liegt in den Besonderheiten der einzelnen Zeichen:

Zeichen Was zertifiziert Warum ersetzt es nicht oSa?
GS (Geprüfte Sicherheit) Sicherheit von gebrauchsfertigen Produkten Ein Schleifwerkzeug ist ein Bauteil, das an einer Werkzeugmaschine oder einer handgeführten Maschine installiert ist, kein fertiges Produkt.
DAS Einhaltung der EU-Richtlinien Schleifwerkzeuge unterliegen nicht der Maschinenrichtlinie und benötigen keine CE-Kennzeichnung.
ISO (z. B. ISO 9001) Unternehmensmanagementsysteme ISO zertifiziert Organisationen, nicht Produkte. Ein Unternehmen kann nach ISO 9001 zertifiziert sein und dennoch Produkte herstellen, die die Sicherheitsstandards für abrasive Materialien nicht erfüllen.
oSa Die Sicherheit eines bestimmten Schleifmittels Die einzige internationale Zertifizierung, die die Sicherheit eines Schleifmittels auf Basis von EN-Normen bestätigt.
Das oSa-Schild ist einzigartig.
Das oSa-Zeichen füllt eine Lücke, die keine andere Zertifizierung abdeckt. Es istdas einzige international anerkannte ZertifizierungssystemDieses Prüfzeichen bestätigt die Sicherheit eines bestimmten Schleifmittels auf Basis seiner Übereinstimmung mit EN-Normen. Kein anderes Prüfzeichen bietet ein vergleichbares Schutzniveau in der Schleifwerkzeugindustrie.

oSa-zertifizierte Hersteller

Weltweit haben derzeit über 60 Unternehmen die oSa-Zertifizierung erhalten und sind berechtigt, das Sicherheitszeichen auf ihren Produkten zu verwenden. Darunter befinden sich sowohl globale Konzerne mit Milliardenumsätzen als auch spezialisierte Hersteller, die in ihren jeweiligen Nischen eine führende Position einnehmen.

Unternehmen Land Spezialisierung
Saint-Gobain SchleifmittelFrankreich / InternationalKomplettes Sortiment an Schleifmitteln
Tyrolit-GruppeÖsterreichGebundene Schleifmittel, Diamantwerkzeuge
3M DeutschlandDeutschlandFlexible Schleifmittel, gebundene Schleifmittel
KlingsporDeutschlandFlexible Schleifmittel, gebundene Schleifmittel
HusqvarnaSchwedenDiamantwerkzeuge für den Bau
Stanley Black & DeckerInternationalSchleif- und Schneidwerkzeuge
HiltiInternationalBau- und Profiwerkzeuge
PFERD (August Rüggeberg)DeutschlandSchleif- und Polierwerkzeuge
Hermes SchleifmittelDeutschlandSchleifmittel mit flexiblem Rücken
SAIT AbrasiviItalienGebundene und flexible Schleifmittel
CarbosanTruthahnGebundene Schleifmittel
Kamel-SchleifscheibenIsraelSchleifscheiben
TOD DiamantSüdkoreaDiamantwerkzeuge
SCHWANZChinaGebundene Schleifmittel

Diese Liste ist nicht vollständig. Eine vollständige und aktuelle Liste zertifizierter Hersteller finden Sie auf der offiziellen Website der Organisation unter osa-abrasives.org.

Geographie: von Europa nach Asien

Die geografische Reichweite der oSa-zertifizierten Erzeuger beweist deutlich den globalen Charakter der Organisation.

Europa bleibt das Herzstück von oSa. Die Gründer der Organisation und die meisten zertifizierten Unternehmen sind hier ansässig. Deutschland ist mit Branchengrößen wie Klingspor, PFERD, Hermes Schleifmittel, 3M Deutschland und Rhodius Schleifwerkzeuge vertreten. Italien ist das Land mit den zweitmeisten zertifizierten Herstellern in Europa. Auch Hersteller aus Frankreich, Österreich, Ungarn, Polen und Slowenien sind zertifiziert.

Die Türkei ist ein wichtiger Teilnehmer am oSa-System. Türkische Hersteller wie Karbosan, Sonnenflex und Interabrasiv exportieren ihre Produkte aktiv auf den europäischen Markt, und die oSa-Zertifizierung ist für sie ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

In Asien ist ein rasanter Anstieg der Zahl zertifizierter Hersteller zu verzeichnen. In China wurden Gang YAN und Jiangsu Fengtai zertifiziert. Südkorea ist mit Shinhan Diamond, EHWA Diamond und Hyosung vertreten. In Thailand sind Resibon und Bosun zertifiziert. Indien wird insbesondere durch Hilti Manufacturing India repräsentiert.

Amerika ist zwar noch in geringerem Umfang vertreten, aber die geografische Reichweite wird erweitert. Das mexikanische Unternehmen TENAZIT (Austromex) ist ein zertifiziertes Mitglied von oSa.

Der Nahe Osten wird durch das israelische Unternehmen TOOLGAL (Camel Grinding Wheels) vertreten, das zu den weltweit führenden Herstellern von Schleifscheiben mit einer langen Tradition zählt.

oSa und NovoAbrasive

NovoAbrasive ist ein moderner Hersteller von Schleifwerkzeugen und produziert Trenn- und Schleifscheiben für die Metallbearbeitung, das Bauwesen und weitere Branchen. Die Produkte des Unternehmens werden gemäß den europäischen EN-Sicherheitsnormen geprüft, die die Grundlage des oSa-Zertifizierungssystems bilden.

In der Produktion werden strenge Qualitätskontrollen angewendet, darunter regelmäßige Berstgeschwindigkeitsprüfungen– ein wichtiger Sicherheitstest für Schleifwerkzeuge. Jede Produktcharge wird auf die Einhaltung der Berstgeschwindigkeitsanforderungen unter Berücksichtigung des in der Norm EN 12413 festgelegten Sicherheitsfaktors geprüft.

Das Werk von NovoAbrasive ist nach ISO 9001 zertifiziert, was das Vorhandensein eines dokumentierten Qualitätsmanagementsystems bestätigt. Darüber hinaus wurden die Produkte von der MPA Hannover (Materialprüfungsanstalt Hannover), einer der renommiertesten deutschen Prüforganisationen im Bereich Schleifwerkzeuge, zertifiziert.

Der Einsatz italienischer Anlagen und europäischer Rohstoffe gewährleistet eine gleichbleibende Produktqualität und die Einhaltung der Anforderungen an sichere Schleifwerkzeuge auf dem europäischen Markt. Die Produktion ist nach den Prinzipien des oSa-Systems organisiert: eigene Prüfeinrichtungen, zertifiziertes Managementsystem und Rückverfolgbarkeit jedes Produkts bis zur Produktionscharge.

NovoAbrasive und Sicherheitsstandards
Die Produktion von NovoAbrasive basiert auf den Prinzipien des oSa-Systems:eigene Testeinrichtungen, zertifiziertes ManagementsystemISO 9001, ZertifizierungMPA Hannoverund die vollständige Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Produkts. Der Einsatz italienischer Anlagen und europäischer Rohstoffe gewährleistet eine gleichbleibende Produktqualität.

Aktuelle Nachrichten (2024–2026)

2024–2025 — Wachstum und Entwicklung
Die oSa-Organisation entwickelt sich kontinuierlich weiter und passt sich den sich wandelnden Marktbedingungen an. Die Nachfrage nach zertifizierten Werkzeugen wächst, insbesondere in der Bau- und Automobilindustrie.
Markttrends
Die Verschärfung der Arbeitsschutzbestimmungen in vielen Ländern und das gestiegene Risikobewusstsein der Arbeitnehmer fördern den Übergang zu geprüften und gekennzeichneten Produkten. Dies schafft günstige Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des oSa-Zertifizierungssystems. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Bekämpfung von …gefälschte Produkte— gefälschte Schleifmittel, die mit Sicherheitszeichen versehen sind, aber keine tatsächliche Zertifizierung besitzen.

Häufig gestellte Fragen

oSa ist eine international geschützte Marke, die bestätigt, dass das Produkt die europäischen Sicherheitsstandards EN 12413, EN 13236 oder EN 13743 (je nach Art des Schleifwerkzeugs) erfüllt. Das oSa-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller ein umfassendes Audit durchlaufen hat, über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem und eigene Prüfeinrichtungen verfügt und regelmäßig von der Organisation überwacht wird. Für den Endverbraucher ist das oSa-Zeichen ein verlässlicher Wegweiser bei der Auswahl eines sicheren Schleifwerkzeugs.
Nein, die oSa-Zertifizierung ist freiwillig. Hersteller entscheiden selbst, ob sie der Organisation beitreten und sich freiwillig verpflichten, die EN-Normen einzuhalten und sich regelmäßigen Audits zu unterziehen. Diese Freiwilligkeit unterscheidet oSa von gesetzlichen Mindestanforderungen – zertifizierte Hersteller entscheiden sich bewusst für höchste Sicherheitsstandards. Freiwilligkeit bedeutet jedoch nicht Formalität: Die oSa-Anforderungen sind streng und kompromisslos.
Das oSa-Zertifizierungssystem basiert auf drei europäischen Normen. EN 12413 regelt gebundene Schleifmittel – Schleifscheiben, Trennscheiben, Kegel und Segmente. EN 13236 regelt Superabrasivstoffe – Werkzeuge mit Diamant und kubischem Bornitrid (CBN). EN 13743 regelt die Sicherheit von Schleifmitteln mit flexiblem Träger – Fächerscheiben und Faserscheiben. Zusammen decken diese drei Normen nahezu das gesamte Spektrum der in der Industrie verwendeten Schleifmittel ab.
Weltweit sind derzeit über 60 Hersteller von oSa zertifiziert und berechtigt, das Sicherheitszeichen auf ihren Produkten zu verwenden. Die zertifizierten Unternehmen sind in Europa (Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich, Ungarn, Polen, Slowenien, Türkei), Asien (China, Südkorea, Thailand, Indien), dem Nahen Osten (Israel) und Amerika (Mexiko) ansässig. Die vollständige und aktuelle Liste finden Sie unter osa-abrasives.org.
Um die Zertifizierung eines Schleifwerkzeugs zu überprüfen, sind zwei Schritte erforderlich. Prüfen Sie zunächst, ob das Produkt das oSa-Prüfzeichen trägt. Dieses befindet sich auf der Oberfläche des Werkzeugs, dem Etikett oder der Verpackung. Vergleichen Sie anschließend den Hersteller mit der offiziellen Liste zertifizierter Unternehmen auf der Website osa-abrasives.org. Sollte das Produkt zwar das oSa-Prüfzeichen tragen, der Hersteller aber nicht in der Liste aufgeführt sein, handelt es sich möglicherweise um eine Fälschung. In diesem Fall empfiehlt es sich, die oSa-Organisation zu benachrichtigen.
Jedes dieser Zeichen hat seinen eigenen Anwendungsbereich, der Schleifwerkzeuge nicht umfasst. Das GS -Zeichen gilt nur für gebrauchsfertige Produkte, während das Schleifwerkzeug eine Komponente einer Werkzeugmaschine ist. Die CE- Kennzeichnung ist für Schleifmittel nicht erforderlich, da diese nicht unter die Maschinenrichtlinie fallen. Die ISO- Zertifizierung bestätigt die Qualität des Managementsystems eines Unternehmens, nicht die Eigenschaften eines bestimmten Produkts. Das oSa-Zeichen ist die einzige internationale Zertifizierung, die speziell die Sicherheit eines Schleifmittels bestätigt.
Für Schleifwerkzeuge mit Bakelitbindung (Kunstharz) legt die Norm EN 12413 eine maximale Haltbarkeit von 3 Jahren ab Herstellungsdatum fest. Dies liegt daran, dass sich die Bakelitbindung im Laufe der Zeit unter dem Einfluss von Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und anderen Faktoren verschlechtert, was zu einer Verringerung der Festigkeit des Werkzeugs führt. In Italien ist die Einhaltung dieser Frist gesetzlich vorgeschrieben. Es wird empfohlen, stets das Herstellungs- und Verfallsdatum auf dem Produktetikett zu überprüfen und abgelaufene Produkte unter keinen Umständen zu verwenden.

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